Philipp Steglich Websites für kleine Betriebe

Aktuell bleiben, auch bei Google5 Min. Lesezeit

Saisonstart, Terrasse, Aktionen: so bleibt deine Website aktuell

Von Philipp SteglichStand:

Der Frühling ist da, die Terrasse ist aufgebaut, die Spargelkarte liegt auf den Tischen, und auf der Website steht noch die Winterkarte mit dem Hinweis auf den Betriebsurlaub im Januar. Das passiert nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil die Website im Alltag ganz hinten in der Reihe steht. Hier beschreibe ich, was sich mit der Saison auf der Website ändern sollte, wie du eine Aktion so ankündigst, dass sie überall gleich ankommt, und wie du das Ganze in einen Rhythmus bringst, der wenig Zeit kostet.

Fünf Dinge zum Saisonstart

  • Öffnungszeiten: neue Zeiten ab Saisonbeginn, Terrasse oder Biergarten mit eigenen Zeiten eintragen.
  • Saisonangebot: Was es nur jetzt gibt, oben auf der Startseite in einem Satz nennen, mit Link zur Karte.
  • Fotos: neue Bilder bei Tageslicht von außen, Terrasse, Eingang, Schaufenster. Winterfotos mit Weihnachtsdeko austauschen.
  • Winterhinweise: Winterkarte, alte Pausen, Weihnachts- und Gutscheinhinweise entfernen.
  • Google-Profil: dieselben Zeiten und Fotos auch dort eintragen, abgelaufene Beiträge entfernen.

Terrasse: fünf Fragen, die vorher kommen

Wer draußen sitzen will, hat vor dem Besuch ein paar Fragen, und steht die Antwort auf der Website, muss niemand raten. Bei welchem Wetter ist die Terrasse offen? Ab wann und bis wann sitzt man draußen, und in welcher Saison? Kann man draußen reservieren, und wie? Gibt es draußen die ganze Karte oder eine kleine? Und der Zugang: Hund, Kinderwagen, Stufen, was geht und was nicht?

Das muss kein eigener Abschnitt sein. Zwei, drei Sätze direkt bei den Öffnungszeiten reichen: Terrasse bei trockenem Wetter von Mai bis September, bis 22 Uhr, kleine Karte, Hunde willkommen. Für Familien in den Ferien lohnt zusätzlich ein kurzer Block mit Kinderstuhl, Wickeltisch, kleinen Portionen und Parkmöglichkeit, aber nur mit dem, was es wirklich gibt.

Sommerabende und Sonderzeiten

Im Sommer und an Kulturabenden haben manche Betriebe länger offen. Damit niemand umsonst kommt, sollten die Sonderzeiten auf den ersten Blick klar sein, und dabei passieren immer dieselben Fehler. Zeiten nach Mitternacht gehören zum Tag, an dem der Abend beginnt: Freitag bis 1 Uhr, nicht als eigene Zeile beim Samstag. Schließt die Küche früher als der Rest, schreib beide Zeiten hin. „Später nur Getränke“ braucht eine Uhrzeit. Schreib Wochentag und Datum statt „heute“. Und entferne den Hinweis am Tag danach wieder. Mehr dazu im Ratgeber Öffnungszeiten und Feiertage aktuell halten.

Saisonkarte: Wechsel mit Stand-Datum

Beim Kartenwechsel gilt: erst aufräumen, dann ergänzen. Alte Saisongerichte von der Website nehmen, neue mit Name, kurzer Zeile und Preis als Text eintragen, jedes Saisongericht mit demselben Etikett „Saison“ markieren, Allergenhinweise prüfen. Dann ein Stand-Datum direkt über der Karte, zum Beispiel „Stand: April 2027“, das du bei jedem Wechsel neu setzt. Gäste sehen, dass die Karte gepflegt ist, und du siehst beim Blick auf die Seite sofort, wann du zuletzt nachgesehen hast. Den Aufbau der Karte beschreibe ich im Ratgeber Speisekarte und Preisliste online.

Eine Aktion ankündigen: vier Stellen, ein Text

Eine Aktion oder ein Sonderangebot hilft nur, wenn deine Kundschaft davon erfährt, und zwar mit denselben Angaben, egal wo sie nachschaut. Auf der Website gehört ein kurzer Hinweis oben auf die Startseite, mit Zeitraum. Im Google-Unternehmensprofil gibt es Beiträge vom Typ Angebot mit Start- und Enddatum. Auf Instagram und Facebook ein Beitrag, eine Story zum Start und am letzten Tag, den Beitrag oben anpinnen. Und vor Ort ein Aushang oder eine Tafel mit genau demselben Text.

Nenn die Bedingungen klar: Zeitraum, für wen, was genau. Nichts ins Kleingedruckte schieben. Eine Aktion, die nur im Instagram-Beitrag steht, sieht derjenige nicht, der direkt auf die Website geht; eine Aktion, die nach Ablauf noch auf der Startseite steht, führt zu Diskussionen an der Kasse. Trag dir deshalb beim Einstellen gleich den Tag zum Entfernen ein.

Ein Jahresrhythmus, der wenig Zeit kostet

Statt die Website immer dann anzufassen, wenn gerade jemand meckert, hilft ein fester Rhythmus mit vier Terminen im Jahr. Im Januar: Preise, Angebot, Zeiten und Kontaktdaten prüfen, Feiertagshinweise entfernen. Zum Frühlingsanfang: Saisonstart mit den fünf Punkten oben. Vor den Sommerferien: Betriebsurlaub und Sommerzeiten eintragen. Im Herbst: Terrasse schließen, Winterkarte, Weihnachtszeiten vorbereiten. Jeder Termin dauert eine Viertelstunde, wenn die Liste fertig ist.

Dazwischen reichen Anlässe: neue Karte, neue Fotos, eine Aktion. Wer das Google-Profil mit pflegt, geht die Punkte dort gleich mit durch; die Liste steht im Ratgeber Google-Unternehmensprofil pflegen.

So läuft es bei mir

Hast du deine Website bei mir, schickst du mir die Änderungen per E-Mail: die neue Karte, die Terrassenzeiten, den Aktionstext mit Zeitraum, ein paar neue Fotos. Ich trage sie ein und nehme Abgelaufenes wieder heraus, wenn du es mir dazuschreibst. Drei kleine Änderungen pro Monat sind enthalten, und was zusammengehört, zählt als eine Änderung: der Saisonstart mit Zeiten, Karte und Foto in einer Nachricht ist eine. Was sonst enthalten ist, steht auf der Seite Leistungen.

Checkliste zum Saisonwechsel

  • Öffnungszeiten für die neue Saison, Terrasse mit eigenen Zeiten und Bedingungen.
  • Saisonangebot oben auf der Startseite, Karte mit Etikett „Saison“ und Stand-Datum.
  • Alte Saisongerichte, Winterhinweise, Urlaubs- und Feiertagshinweise entfernt.
  • Neue Fotos von außen bei Tageslicht, Deko der letzten Saison ausgetauscht.
  • Aktionen mit Zeitraum und Bedingungen, an vier Stellen derselbe Text.
  • Google-Profil: Zeiten, Fotos, Beiträge angepasst, Abgelaufenes entfernt.
  • Termin zum Entfernen für jede befristete Information eingetragen.
  • Nächsten Saisontermin im Kalender notiert.

Häufige Fragen

Wie oft sollte ich die Website anfassen?

Vier feste Termine im Jahr plus Anlässe wie neue Karte, Urlaub oder Aktion. Jeder Termin dauert eine Viertelstunde, wenn du eine Liste hast.

Zählt der Saisonstart als eine oder mehrere Änderungen?

Was zusammengehört und in einer Nachricht kommt, zählt als eine Änderung, zum Beispiel neue Zeiten, Saisonkarte und ein Foto. Drei kleine Änderungen pro Monat sind enthalten.

Darf ich eine Aktion nur auf Instagram ankündigen?

Du darfst, aber wer direkt auf die Website oder ins Google-Profil geht, sieht sie dann nicht. Besser an allen vier Stellen mit demselben Text und demselben Zeitraum.

Zur Ratgeber-Übersicht

Kostenlose Vorschau

Lieber jemanden, der das übernimmt?

Ich gestalte und betreibe Websites für kleine Betriebe. Deine kostenlose Vorschau kommt in 24 Stunden per Mail, du zahlst erst, wenn du zufrieden bist. Name, E-Mail und Betrieb – das dauert 30 Sekunden.

Kostenlose Vorschau anfragen

Kostenlose Vorschau anfragen
Bitte nenne deinen Namen.
Dorthin schicke ich deine Vorschau. Kein Newsletter.Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse an.
Name und Ort, so finde ich deinen Betrieb sicher.Bitte nenne deinen Betrieb.

Kein Auftrag. Keine Zahlung. Ich melde mich persönlich per E-Mail.

Deine Angaben nutze ich nur für deine Vorschau.