Philipp Steglich Websites für kleine Betriebe

Aktuell bleiben, auch bei Google4 Min. Lesezeit

Öffnungszeiten, Feiertage und Betriebsurlaub: so bleibt alles aktuell

Von Philipp SteglichStand:

Die Öffnungszeiten sind die meistgesuchte Information über deinen Betrieb. Rund um Feiertage, Ferien und Betriebsurlaub schauen besonders viele nach, und genau dann stimmen die Angaben oft nicht. Die Folge sind Gäste vor verschlossener Tür und verärgerte Anrufe. Dabei ist das Thema überschaubar, wenn man es als Routine behandelt: vier Stellen, ein Text, ein Datum zum Eintragen und eines zum Entfernen. Hier steht, wie das geht.

Vier Stellen, an denen deine Zeiten stehen

Deine Zeiten stehen an mindestens vier Orten, und alle vier müssen dasselbe sagen. Erstens die Website, am besten oben auf der Startseite und nicht nur unter Kontakt. Zweitens das Google-Unternehmensprofil, das viele vor der Website sehen; dort gibt es ein eigenes Feld für Sonderöffnungszeiten. Drittens Instagram und Facebook: eine Zeile im Profil, eine Story, ein angepinnter Beitrag. Viertens vor Ort und am Telefon: der Aushang an der Tür und die Ansage auf dem Anrufbeantworter.

Der häufigste Fehler ist nicht die falsche Zeit, sondern die vergessene Stelle. Die Website ist aktuell, das Google-Profil zeigt noch die Zeiten vom Vorjahr. Schreib dir die vier Stellen einmal auf, dann wird daraus eine Liste, die du jedes Mal abhakst.

Reguläre Zeiten so schreiben, dass man sie versteht

Schreib die regulären Zeiten als Tabelle oder Liste mit Wochentagen, nicht als Fließtext. Ruhetage ausdrücklich nennen, statt den Tag einfach wegzulassen. Pausen als eigene Zeile. Wenn die Küche früher schließt als der Gastraum, schreib beide Zeiten hin: Küche bis 21 Uhr, geöffnet bis 23 Uhr. Für Zeiten nach Mitternacht gehört die Angabe zum Tag, an dem der Abend beginnt: Freitag 18 bis 1 Uhr, nicht Samstag 0 bis 1 Uhr.

Vermeide heute und morgen auf der Website. Was heute heißt, weiß morgen niemand mehr. Schreib Wochentag und Datum.

Sonderzeiten für Feiertage und Urlaub

Für Sonderzeiten gilt: Datum, Zeit, und was danach kommt. Also nicht nur „Über Weihnachten geschlossen“, sondern „24. bis 26. Dezember geschlossen, ab 27. Dezember wieder zu den gewohnten Zeiten“. Beim Betriebsurlaub ist der erste Tag danach die wichtigste Angabe, denn genau danach wird gesucht.

Auf der Website gehört der Hinweis direkt zu den Öffnungszeiten, zusätzlich als kurzer Satz oben auf der Startseite, wenn die Schließung länger als ein, zwei Tage dauert. Im Google-Profil trägst du jeden betroffenen Tag als Sonderöffnungszeit ein, geändert oder geschlossen. Für längere Schließungen hat Google eine eigene Einstellung; was dort gilt, steht in der Google-Hilfe. Mehr zum Profil im Ratgeber Google-Unternehmensprofil pflegen.

Dazu kommt: Viele Feiertage gelten nur in einzelnen Bundesländern, manche sogar nur in einer einzigen Stadt. Wer Gäste von außerhalb hat, schreibt an solchen Tagen besser ausdrücklich dazu, ob geöffnet ist.

Ein Zeitplan für den Betriebsurlaub

  • Acht Wochen vorher: Zeitraum festlegen, mit Datum und dem ersten Tag danach. Bei Handwerk und Werkstatt klären, ob es eine Vertretung oder einen Notdienst gibt.
  • Vier Wochen vorher: Hinweis auf die Website, direkt bei den Öffnungszeiten. Sonderöffnungszeiten im Google-Profil eintragen.
  • Eine Woche vorher: ein Beitrag oder eine Story mit denselben Angaben. Beitrag anpinnen.
  • Am letzten Tag: Aushang an der Tür, Ansage am Telefon, Abwesenheitsnotiz im Postfach mit Rückkehrdatum.
  • Am ersten Tag danach: alle Hinweise wieder entfernen, Aushang abnehmen, Ansage zurücksetzen, angepinnten Beitrag lösen.

Wieder entfernen gehört dazu

Ein Hinweis, der stehen bleibt, ist schlimmer als keiner. Osterzeiten im Mai, Sommerurlaub im Oktober, der Weihnachtshinweis im Februar: Das signalisiert, dass sich niemand kümmert, und Gäste trauen dann auch den anderen Angaben nicht mehr. Trag dir deshalb beim Eintragen gleich den Termin zum Entfernen ein. Im Google-Profil verschwinden Sonderzeiten nach dem Datum von selbst; auf der Website, in der Bio und an der Tür musst du es tun.

Ein Stand-Datum unter den Öffnungszeiten, zum Beispiel Stand: Oktober 2026, hilft doppelt: Gäste sehen, dass die Angaben gepflegt werden, und du siehst beim Blick auf die Seite sofort, wann du zuletzt geprüft hast.

So läuft es bei mir

Hast du deine Website bei mir, schickst du mir die Sonderzeiten per E-Mail, und ich trage sie ein. Nach dem Zeitraum nehme ich den Hinweis wieder heraus, wenn du es mir dazuschreibst. Drei kleine Änderungen pro Monat sind enthalten; Zusammengehöriges wie mehrere Feiertage in einer Nachricht zählt als eine Änderung. Dein Google-Profil pflegst du selbst, weil es an deinem Konto hängt.

Checkliste vor jedem Feiertag

  • Website: Sonderzeiten bei den Öffnungszeiten und, bei längerer Schließung, oben auf der Startseite.
  • Google-Unternehmensprofil: jeden betroffenen Tag als Sonderöffnungszeit eingetragen oder bestätigt.
  • Instagram und Facebook: Zeile im Profil, Story, angepinnter Beitrag.
  • Tür und Telefon: Aushang, Ansage, Abwesenheitsnotiz im Postfach.
  • Überall dieselben Angaben: Datum, Zeit, erster Tag danach.
  • Termin zum Entfernen eingetragen.
  • Stand-Datum unter den Öffnungszeiten aktualisiert.

Häufige Fragen

Wo auf der Website gehören die Öffnungszeiten hin?

Oben auf die Startseite, in Sichtweite ohne Scrollen, und zusätzlich auf die Kontaktseite. Sonderzeiten direkt dazu, nicht in einer Nachricht irgendwo weiter unten.

Reicht es, die Zeiten im Google-Profil zu ändern?

Nein. Viele öffnen direkt die Website oder sehen den Aushang. Alle vier Stellen müssen dasselbe sagen, sonst entsteht Verwirrung.

Wie schnell trägst du geänderte Zeiten ein?

Du schickst mir die Zeiten per E-Mail, ich trage sie ein und melde mich, sobald die neuen Zeiten auf der Website stehen. Drei kleine Änderungen pro Monat sind enthalten. Schick mir die Zeiten am besten ein paar Tage vorher.

Zur Ratgeber-Übersicht

Kostenlose Vorschau

Lieber jemanden, der das übernimmt?

Ich gestalte und betreibe Websites für kleine Betriebe. Deine kostenlose Vorschau kommt in 24 Stunden per Mail, du zahlst erst, wenn du zufrieden bist. Name, E-Mail und Betrieb – das dauert 30 Sekunden.

Kostenlose Vorschau anfragen

Kostenlose Vorschau anfragen
Bitte nenne deinen Namen.
Dorthin schicke ich deine Vorschau. Kein Newsletter.Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse an.
Name und Ort, so finde ich deinen Betrieb sicher.Bitte nenne deinen Betrieb.

Kein Auftrag. Keine Zahlung. Ich melde mich persönlich per E-Mail.

Deine Angaben nutze ich nur für deine Vorschau.